Dafür stehen wir
Die Steinfabrik direkt am Zürichsee in Pfäffikon steht für die sorgfältige Transformation eines in sich geschlossenen Industrieareals in einen vielfältigen, landschaftlich eingebetteten Ort für Wohnen und Arbeiten – mit hochwertigen Freiräumen und einer substanziellen Aufwertung des angrenzenden Naturraums.
Die Entwicklung umfasst eine moderate Gewerbenutzung, preisgünstigen Wohnraum sowie einen angedachten Kindergarten.
Ausgangslage
Das Areal Steinfabrik liegt zwischen dem Unterdorf von Pfäffikon, dem Zürichsee und dem Natur- und Landschaftsschutzgebiet Frauenwinkel. Diese aussergewöhnliche und zugleich sensible Lage stellt hohe Anforderungen an die zukünftige Entwicklung.
Gesucht war eine Lösung, die attraktives Wohnen und Arbeiten ermöglicht, sich sorgfältig in das Orts- und Landschaftsbild einfügt und gleichzeitig einen deutlichen ökologischen Mehrwert schafft.
Arealentwicklung
Wohn- und Arbeitsort
Die Steinfabrik soll zu einem vielfältig genutzten Wohn- und Arbeitsort weiterentwickelt werden. Vorgesehen sind unterschiedliche Wohnungsangebote, darunter auch preisgünstiger Wohnraum, sowie gewerbliche Nutzungen.
Neue Natur- und Freiräume
Gleichzeitig bleibt ein grosser Teil des Areals unbebaut. Dadurch entstehen zusammenhängende Freiräume und neue Übergangs- und Naturräume. Das Naturschutzgebiet Frauenwinkel soll nachhaltig erweitert werden.
Die Steinfabrik im Wandel
Projektwettbewerb
Für die Entwicklung der Steinfabrik wurde ein offener Projektwettbewerb gemäss SIA 142 durchgeführt. 24 Planungsteams beteiligten sich, sieben Projekte wurden für die zweite Bearbeitungsstufe ausgewählt und vertieft. Gesucht war eine Lösung, die Wohnen und Arbeiten ermöglicht, sich sorgfältig in das Orts- und Landschaftsbild einfügt und gleichzeitig einen ökologischen Mehrwert schafft.
Das Siegerprojekt
Warum dieses Projekt?
Das Preisgericht entschied sich einstimmig für das Projekt der Architektengemeinschaft um Fichter Lamoth Reimann mit Kohler Landschaftsarchitektur. Der Entwurf verbindet eine kompakte Bebauung mit grosszügigen Freiräumen und einer starken landschaftlichen und ökologischen Aufwertung des Areals.
Drei Gebäude statt einer kleinteiligen Überbauung
Der Entwurf konzentriert die geplanten Nutzungen auf drei Gebäudekörper mit begrünten Innenhöfen. Statt das Areal mit zahlreichen einzelnen Häusern, Zufahrten und Wegen zu unterteilen, wird die Bebauung auf wenige kompakte Volumen gebündelt. Dadurch entsteht ein zusammenhängender Freiraum, der die Landschaft des Frauenwinkels weiterführt, während die begrünten Innenhöfe geschützte Aufenthalts- und Begegnungsräume bieten. Nach heutigem Planungsstand werden 130 Wohnungen, davon 47 im preisgünstigen Segment, entstehen, ergänzt durch gewerbliche Nutzungen.
Neue Grünflächen in der Grösse der Insel Lützelau
Die ökologische Aufwertung des östlichen Arealteils ist ein wesentlicher Bestandteil des Projekts. Durch die Renaturierung entstehen neue Flächen für den Natur- und Landschaftsschutz und der heute teilweise belastete Übergang zum Frauenwinkel wird verbessert.
35’000 m²
ökologisch wertvolle Flächen werden insgesamt geschaffen
Weitere Einblicke in die eingereichten Projekte und ihre Beurteilung bietet der vollständige Jurybericht.
Jurybericht herunterladenDie nächsten Schritte
Die Bauherrschaft informiert regelmässig über den weiteren Projektverlauf.
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Siegerprojekt
Ausgangspunkt für die weitere Projektentwicklung
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Richtprojekt
Weiterbearbeitung gemäss den Empfehlungen des Preisgerichts und Vertiefung von Freiraumgestaltung, Renaturierung, Wassermanagement, Wegführung und architektonischer Ausgestaltung
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Gestaltungsplanverfahren
Das Richtprojekt bildet die Basis für das gesetzlich vorgeschriebene Gestaltungsplanverfahren.
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Hafenareal Pfäffikon SZ AGNeutalstrasse 13c
8852 Altendorf